Themen

Udo W. Häberlin beschäftigen vielfältige Themen der prozessorientierten Planung; der Stadtgesellschaft in der Stadtentwicklung.

Die Lebenswelten und Wohnformen werden auf persönlicher Ebene noch immer von zwei Themen beeinflusst. So ist die Frage der „Ein-Personenhaushalte“ Singles, und die Bedeutung von gesellschaftlichen Treffpunkten gegen die Vereinsamung, wie Cafehäuser oder die öffentlichen Räume interessant. Ebenso ist das hinterfragen von Rollen und Raumbildern wie Raum und Geschlecht wichtig, die eigenen Ansprüche besser bestimmen zu können.

Die Frage der sozialen Ungleichheit oder das „Recht auf Stadt“ tangieren Prozesse im Stadtraum wie Konzentrationsprozesse und SegregationstendenzenGentrifikation. Dabei werden benachteiligte Gebiete innerhalb der Stadt interessant, in denen die Bedeutung von Raumgerechtigkeit, vor allem die Teilhabe, Chancengleichheit und Partizipation im und am öffentlichen Raum Aufschluss gegen welche Hürden bestehen.

Durch globale Veränderungen sehen die Menschen auch Auswirkungen in ihrem Lebensumfeld und sind irritiert. Viele sehen ihre gewohnte Umgebung in gefahr. Die persönliche Sicherheit im öffentlichen Raum wird hierbei oft in Frage gestellt. „Sicherheit in der Stadt“ und das subjektive (Un)Sicherheit untersuchen die komplexe Thematik, auch mit Hilfe von Umfragen zur Lebensqualität in Wien.

Auch wenn ich Motoren der Stadtentwicklung, oder Aspekten der Festivalisierung skeptisch durch eine Eigendynamik im (Stadt-)Marketing gegenüberstehe, sehe ich interessante Aspekte bei Beispielen der „Europäischen Kulturhauptstadt“ (Rumänien SIBIU 2007 Österreich Kulturhauptstädten 2009 Linz) oder den Weltausstellungen Hannover 2000, Mailand 2015

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