Stadtplanung

Udo W. Häberlin hat sich mit Leib und Seele der Raum- und Stadtplanung verschrieben.

Die übergeordneten Zusammenhänge, wie die beispielsweise der „relationale Raum“ oder die Theorie des Sozialraumes verändert auch die Theorien der Planung. Daher sind evedenzbasierte Entscheidungen auf guten Grundlagen für zukünftige Lebenswelten elementar. Hierbei sind qualitative und quantitative Methoden der Sozalforschung wichtig, beispielsweise die Wiener Lebensqualitätsstudien .

Aber auch ein urbanes Bewußtsein , die Wahrnehmung von Besonderheiten und das Kennen der Stadt ist elementar, die man am besten zu Fuß erkundet. Stadtspaziergänge wie z.B. ein Alternativer Stadtführer Wien-Ottakring (2004) oder U.D.O – Rundgänge liefern Ideen in Wien hierzu.

Die Stadt lässt sich wie ein kommunizierendes Gefäß betrachten: Wenn Qualitäten an einer Stelle konzentriert werden, dann fehlen sie an einer anderen. Ebenso gilt: Wenn stigmatisierte Milieus in einigen Stadtregionen verdrängt werden, dann konzentrieren sie sich in anderen Vierteln. Die Stadt Wien achtet darauf, solche soziale Veränderungsprozesse zu ergünden um unerwünschte Verdrängungsprozesse zu vermeiden. Ein Monitiorin des (gesamtstädtischen) Sozialraumes z.B. der 3. Wiener Integrations – & Diversitätsmonitor (2011 – 2013) der Stadt Wien bei „Integration im öffent-lichen Raum“ und „Soziale Veränderungs-prozesse im Stadtraum“, sind wichtig. Aber auch die Auseinandersetzung mit der Stadt(gesellschaft) hinsichtlich der noch immer aktuellen Zunahme von Älteren und Hochaltrigen (alternden Gesellschaft) und des Stadtumbaus -untersucht auf Grätzelebene sind zentrale Anforderungen an die Stadtentwicklung.

Die Städtischen Angsträume und die Phänomene von „social/physical disorder“ sowie (Un)Sicher-heit im urbanen Raum, Öffentliche Räume sind wichtige Themen. (siehe auch Medien)

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